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IT-Sicherheitsmesse it-sa 2011: Das Handy als Berechtigungsträger

Nürnberg/Garching bei München, 13. Oktober 2011

Original-Meldung
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blueid_access_smallIdentifikation und Zugangskontrolle in Unternehmen ist ein omnipräsentes Thema. Während sich die Technologie hinter Zugangskarten und Schließsystemen ständig weiterentwickelt, gibt es nur wenige neue Ansätze bei der Verteilung von Berechtigungen. Einer davon ist der Einsatz von Mobiltelefonen – dieser ermöglicht die Nutzung des Handys als Berechtigungsträger von Zugangssystemen.

Mobiltelefone spielen im täglichen Leben eine immer größere Rolle. Dies unter anderem deswegen, weil sie es ermöglichen, bestimmte Aufgaben schneller und effizienter als noch vor einiger Zeit zu erledigen.
Im Business-Bereich setzen Unternehmen ebenfalls mit steigender Häufigkeit auf den Einsatz von Handys zur Kommunikation, Terminplanung und mobiler Informationsabfrage.

Eine noch deutlich ausbaufähige Bedeutung haben Mobiltelefone im Bereich des Berechtigungsmanagements. Viele Unternehmen geben Schlüssel, Zugangskarten und Token manuell an ihre Beschäftigten aus; ein Prozess, der sich seit Jahrzehnten kaum geändert und verbessert hat. Digitale Berechtigungsvergabe an das Mobiltelefon per mobiler Internetverbindung hat das Potenzial, einen heute manuellen Vorgang vollständig zu digitalisieren und somit abzukürzen. Denn das Handy ist ein Gegenstand, den jeder Mitarbeiter sowieso bei sich trägt – und mit gesicherter digitaler Kommunikation kann das Übergeben eines physischen Berechtigungsträgers eingespart werden.

baimos technologies, Entwickler der BlueID-Technologie, verfolgt das Ziel, Handys in allen Bereichen des täglichen Lebens zum universellen Identifikationsmedium zu machen. Mit BlueID können Zugangsberechtigungen zu bestehenden elektronischen Zugangssystemen nun digital an Mobiltelefone ausgestellt werden. Dies ist in Unternehmen mit professioneller Zugangskontrolle genauso möglich wie im industriellen Umfeld. Dort können zum Beispiel industrielle Geräte mit dem Handy freigeschaltet werden, eine Übertragung von Daten wie Statusinformationen über einen bidirektional verschlüsselten Datenkanal im Fernzugriff ist ebenfalls möglich.

Diese Lösung hat baimos technologies auf der diesjährigen Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg präsentiert. Ein Fokusthema war dabei der gesicherte Zugang zu Rechenzentren. Diese Einrichtungen haben speziell hohe, oftmals sehr individuell ausgestaltete Anforderungen an das Identifikationssystem.

Neben Serverschränken, die die Zugangskontrolle per Knopfdruck auf dem Handy durchführen, war ein Highlight der Messe ein Audi A4, welcher sich per Handy öffnen und starten lässt. Entwickelt wurde das Demo-Fahrzeug in Kooperation mit Marquardt, einem weltweit führenden Anbieter von Fahrberechtigungssystemen.

„Das Publikumsinteresse war überwältigend. Es zeigt, dass die Integration von mobilen Sicherheitslösungen mit den allgegenwärtigen Mobiltelefonen und Smartphones ein brandheißes Thema sowohl für IT-Verantwortliche als auch für die Hersteller klassischer Sicherheitslösungen darstellt" sagt Philipp Spangenberg, Technischer Geschäftsführer von baimos technologies.

Das Handy als Identifikationsmittel bietet außerdem einige Vorteile gegenüber Schlüsseln und Chipkarten: Die Berechtigungen können weltweit ausgestellt und versandt werden, auch eine Rücknahme ist per einfachem Knopfdruck im Webinterface des BlueID Trust Centers im bankensicheren Rechenzentrum der noris network AG möglich. Weitere Informationen zur Identifikation mit dem Handy sowie zu BlueID sind zu finden unter www.BlueID.de.

 

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